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Auszüge aus meiner Bewerbungsrede auf dem Kreisparteitag der AfD Mittelsachsen:

Zur Bewerbung als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017 möchte ich zur besseren Einordnung meiner Person neben dem tabellarischen Lebenslauf Informationen vertiefen. Geboren wurde ich in Hamm/Westfalen als Sohn eines Bergmanns mit 5 Kindern. Gymnasialbesuch und Studium konnten nur realisiert werden, weil damals maßgeblich durch die SPD mit verschiedenen Maßnahmen ein wesentlicher Grundsatz realisiert wurde: Jeder sollte zumindest ähnliche Chancen haben. Dieser Aspekt einer investiven Sozialpolitik hat mich sehr stark geprägt. Leider ist diese Leitlinie im Laufe der Zeit im linken politisch-medialen Umfeld zu einer Ideologie verkommen, dass alle Menschen gleich sind. Vor dem Gesetz sicherlich, ansonsten biologischer Unfug. Durch den erfolgreichen Marsch durch die Institutionen finden wir diese Farce inzwischen in allen gesellschaftlichen Bereichen: Im Bildungssystem, im Genderwahnsinn, in der Sozialpolitik, ja selbst in der Asylpolitik, weil man nicht realisieren will, dass aus 75 Prozent funktionalen Analphabeten im Wesentlichen eine Einwanderung in die Unterschicht erfolgt und kein Experten-Reservoir herangeholt wird, wie die Erfahrungen der ersten türkisch-arabischen Einwanderungswelle seit den siebziger Jahren gezeigt haben.

Studium, Zivildienst und ein einjähriger Auslandsaufenthalt führten mich in eine Berufs-und Familienphase, die kaum Zeit und Platz für politische Aktivitäten ließ. Bis auf die Erfahrung, dass auch in der Wirtschaft die Realität häufig anders ist als medial dargestellt. Nach meiner Berufung veränderte sich nicht viel an dieser Situation. Nach wie vor herrscht ein enger Kontakt zur Industrie, da von 20 - 30 Mitarbeitern meist bis zu 80 Prozent durch Industrieprojekte finanziert werden mussten. Es ergaben sich damit parallel Erfahrungen mit der Überbürokratisierung. Zwei Firmenausgründungen aus der Hochschule bereiteten auch für junge Menschen den Weg in das Unternehmertum und die Selbstverantwortung.

Das politische Erwachen trotz hohem Interesse an gesellschaftlichen Fragen kam mit der Erfahrung, wie unsere Gesellschaft, insbesondere der politisch-mediale Komplex, mit Thilo Sarrazin umging. Seine Fakten wurden ignoriert, er wurde diffamiert und man hat versucht ihn existentiell anzugreifen. Von hier war der Weg klar. Nach der Entstehung der AfD habe ich zunächst mit großer Sympathie die Partei und ihre Inhalte verfolgt, wieder die hysterischen Reaktionen der sogenannten tragenden Teile dieser Gesellschaft gesehen. Anfang 2014 bin ich in die Partei eingetreten, danach zur Kreistagswahl angetreten und in den Kreistag Mittelsachen gewählt worden, dem ich mit drei weiteren Mitstreitern der AfD seitdem als Kreisrat angehöre. Es hat sich das Bild der Demaskierung der politisch-medialen Klasse deutlich herausgearbeitet, auch auf lokaler und kommunaler Ebene. Dies wurde auch bei den AfD-Demonstrationen im Landkreis deutlich.

Der politische Standort: Ich könnte es einfach machen und sagen, wesentliche Teile stehen im Parteiprogramm. Ich möchte dennoch Einzelnes spezifizieren und stehe hierzu gerne für vertiefende Diskussionen zur Verfügung.

Außen- und Europapolitik: Deutsche Interessen müssen für unsere Politiker wieder im Vordergrund stehen.

Wirtschaftspolitik: Strukturelle Entbürokratisierung und Stärkung der Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen mit Auswirkungen auf die Bildungspolitik.

Bildungspolitik: Fähigkeitsbezogene Förderungen, was bereits im Kindergarten beginnt und sicherlich nicht in der Gesamtschule endet. Schluss mit dem Ansatz, dass alle zu gleichen Abschlüssen auf niedrigstem Niveau geführt werden. Konsequenzen aus den Ergebnissen des jahrzehntelangen Herumexperimentierens im Bildungssystem der verschiedenen Länder ziehen. Raus mit dem Genderunfug, gerade aus dem Bildungssystem.

Medienpolitik: Dem Problem ideologisierter Medien („Lügenmedien“) kann und sollte man durch konsequente Abbestellung begegnen. Bei dem öffentlich-rechtlichen Propagandaapparat und seinen vielfältigen Verankerungen ist eine politische Lösung überfällig: Deutliche Reduzierung des finanziellen Aufwands und eine Fokussierung auf den reinen Bildungsauftrag wird die Aufgabe sein.

Sozialpolitik: Verlagerung der Anstrengungen auf investive statt auf konsumtive Ausgaben.

Steuerpolitik: Stichwort Kirchhof. Kein Ehegatten-Splitting mehr, sondern nur noch Familien-Splitting, auch als Teil einer Familienförderung.

Familienpolitik: Verbesserung der Rahmenbedingungen für Familien bis hin zu weiteren Veränderungen im Rentensystem.

Justizsystem und Innere Sicherheit: Das Recht muss wieder konsequent durchgesetzt werden auf der Basis unsere Werte. Zur Effizienzsteigerung der Justiz sind Strukturreformen anzudenken. Reduzierung der Zahl möglicher Instanzen.

Verteidigungspolitik: Wir sollten als Folge einer veränderten Außenpolitik uns auch überlegen, ob wir weiter als Büttel einer Hegemonialmacht handeln sollen.

Es ließe sich noch einiges ergänzen und vertiefen. Ich hoffe, es finden sich dazu Gesprächsgelegenheiten, z. B. auf AfD-Veranstaltungen.

Ein herzliches Glückauf!

Ihr
Heiko Hessenkemper

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