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Interviewserie mit Prof. Heiko Hessenkemper im WochenEndSpiegel Freiberger und Mittweidaer Ausgabe, sowie in Döbelner Zeitung, erschienen am 11.08.2017, S2.

Prof. Dr. Heiko Hessenkemper ist Kandidat der Alternative für Deutschland zur Bundestagswahl am 24. September dieses Jahres. Wir haben ihn nach seinen politischen Zielen befragt:

Herr Prof. Hessenkemper, Ihr Leitspruch ist „Unser Deutschland zuerst!“.  Was hat ein qualifizierter Arbeitnehmer davon, sei es ein Industriemeister oder ein Krankenhausarzt? Der Spitzensteuersatz ist heute schnell erreicht.

Hessenkemper: „Stimmt. Laut einer OECD Studie liegt Deutschland in der Höhe der Steuer- und Abgabenbelastung auf dem 2.Platz. Die Gesamtsteuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen haben sich in den letzten zwölf Jahren von 447 Milliarden Euro auf heute über 700 Milliarden Euro erhöht. Die Realeinkommen hingegen verändern sich kaum noch.“

Aber unsere Bundesregierung, allen voran Schäuble und Merkel, sieht angeblich keinen Spielraum für Entlastungen? Mit Mühe kommt eine „schwarze Haushaltsnull“ raus. Zuletzt hat Schäuble in Aussicht gestellt, Entlastungen nach der Wahl ‚zu prüfen’. Woran liegt das?

Hessenkemper (lacht): „Das hat also im Gegensatz zu anderen Projekten dieser Regierung Zeit, während ein Facebook-Zensurgesetz oder die ‚Ehe für Alle’ deutlich schneller durchgewinkt worden sind.  Aus der Steuerentlastung wird nichts, sondern sie wird erneut zu einem unhaltbaren Wahlversprechen, so viel ist sicher.

Es ist eine Frage der Ausgaben. Posten Nummer eins: Die Migrationskrise. Geschätzte Vollkosten: 50 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr mit wachsender Tendenz. Das typische Argument: Wir können es uns doch leisten. Eben nicht! Die schwarze Null ist keine Leistung von Herrn Schäuble. Vielmehr zahlt er für 2000 Milliarden Euro öffentlicher Schulden im steigenden Maße keine Zinsen mehr, was einen Betrag von 50 bis 100 Milliarden Euro pro Jahr ausmacht. Statt diese Summen zur Schuldentilgung und für Investitionen zu nutzen, profitiert vor allem die Migrationsindustrie von Steuergeldern. Wehe uns, wenn die Zinsen wieder steigen, was absehbar ist. Übrigens ist zu erwähnen, dass diese ‚Haushaltsentlastung’ von den deutschen Sparern – und damit auch von den oben genannten finanziert wird. Bisherige Verluste der Nullzinspolitik werden auf 300 bis 400 Milliarden Euro geschätzt. Es wird offen von einer Umverteilung von Nord- nach Südeuropa gesprochen. Unsere Kinder und Enkelkinder werden definitiv die Leidtragenden sein, wenn sich finanzpolitisch hier nichts ändert. Darum ‚Unser Deutschland zuerst!’“

Wo findet man weitere Infos zum Thema?

Hessenkemper: „Die finden Sie auf meiner Webseite heikohessenkemper.de und auf der Internetseite des AfD-Kreisverbandes Mittelsachsen (afd-mittelsachsen.de). Übrigens finden Sie im Google Play Store auch unsere App für Smartphones („AfD Mittelsachsen“), wo Sie immer aktuelle Informationen erhalten.“

 

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