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Pressemitteilung von Prof. Dr. Heiko Hessenkemper

Manchmal fehlen einem die Worte, aber es gibt sie immer noch: die unglaublichen Geschichten. Frank Asbeck, medial als „Sonnenkönig“ gefeiert, hatte wesentliche Voraussetzungen für einen materiellen Erfolg: Er gehörte dem „richtigen“ politischen Lager an – als Gründungsmitglied des ersten Grünen Landesverbandes zählte er per Definition zu den Guten und durfte sich des Wohlwollens des politisch-medialen Komplexes sicher sein, was bis zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ging.

Der Auf- und Ausbau seiner Firma war von üppigen öffentlichen Investitionshilfen begleitet, z. B. durch Infrastrukturmaßnahmen der öffentlichen Hand. Zu nennen wäre auch die Forschungsförderung der früheren Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), von 100 Millionen Euro für die deutsche Solarindustrie, zu der diese Industrie selbst nur einen bescheidenen eigenen Forschungsbeitrag von 1,4 % des Umsatzes geleistet hat – während der Industriedurchschnitt sonst bei 2,6 % liegt.

Herr Asbeck war sehr innovativ im Umlenken von Kapital in die „private Tasche“ – nach einem Artikel des Magazins „Wirtschaftswoche“ gingen knapp 100 Millionen Euro aus Aktienverkäufen, Vorstandsbezügen, Dividendenzahlungen etc. an ihn persönlich. Dann kam die Vernichtung mehrerer hundert Millionen Euro Anlegerkapital durch einen Kapitalschnitt von 95 Prozent (!), bei dem Frank Asbeck sich mit zehn Millionen Euro Einlage wieder einen 25 %igen Anteil gesichert hat.

Die dabei erfolgte Hereinnahme arabischen Kapitals hat nicht nur die Weiterführung des Betriebes trotz miserablen Managements ermöglicht, sondern es breitete sich auch – der allgemeinen politischen Vorgabe folgend – im Betrieb eine „Refugees welcome“-Linie aus, die aber lediglich zur Einstellung von etwa drei Flüchtlingen führte, wie anderswo in der Republik auch. Offenbar waren, zur „völligen Überraschung“ aller, die anderen Tausenden Flüchtlinge in der Region irgendwie nicht so richtig geeignet.

Wundert es noch, dass der Direktkandidat der Grünen für den Deutschen Bundestag in diesem Wahlkreis bei SolarWorld beschäftigt ist? Asbeck initiierte mittels seiner politischen Vernetzung eine europäische Strafzoll-Politik gegenüber chinesischen Importen, die wiederum der Endverbraucher durch höhere Preise zahlt. Ja, die Chinesen subventionieren die Solarindustrie, z. B. mit zinslosen Krediten. Wie war das gleich mit den Subventionen von Herrn Asbeck?

Alles half nichts, nun schon wieder Insolvenz. Der Betriebsrat spielt, wie bisher, brav mit und die SPD mit der Bundestagsabgeordneten und erneuten -kandidatin, Simone Raatz, sowie dem sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig, fordert weitere Staatshilfen für das insolvente Unternehmen.

Und nun kommt das Unfassbare: Wieder kauft sich Asbeck mit arabischem Kapital zurück. Dabei stinken die Begleitumstände – wie der MDR berichtet* – zum Himmel: Gerüchteweise sollen bei aktuellen Gesprächen von Asbeck die in Aussicht gestellten Finanzhilfen eingefordert werden. In welchem Land leben wir eigentlich?

Sie können dies am 24.9. mit ihrer Erst- und Zweitstimme ändern! Sie haben an dem Tag die (Bundestags-)Wahl!

Ihr Heiko Hessenkemper

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